Literatur

Quellen die beim Erstellen dieser Site verwendet wurde - sowie weitere Literatur rund um das Thema Speläologie

 
Aellen, V. u. Strinati P. (1977): BLV Höhlenführer. Die Höhlen Europas. München: BLV Verlagsgesellschaft
Die Höhlen Europas "Wer sich für seltsame Spiele der Natur interessiert, trifft unter der Erdoberfläche eine Welt aus bizarren Felskulissen, Eis und Tropfsteingebilden. Höhlen sind »Laboratorien der Natur«, sie sind sowohl »Schlüssel der Vergangenheit« wie auch natürliche, biologische Kalender — biologische Experimente, die uns die Natur vorführt. Dieser BLV Höhlenführer beschäftigt sich mit den Schauhöhlen Europas. Er enthält Angaben über topographische Lage, Größe und Besonderheiten von über 400 Höhlen, dazu die jeweilige Erschließung, die touristischen Einrichtungen und Führungen. Außerdem Anmerkungen über die ganz spezielle Flora und Fauna sowie prähistorische Funde, Höhlenwandmalereien und -Zeichnungen. Tabellen geben Aufschluß über Erdzeitalter und Würmeiszeit. Im Anhang: Die längsten und tiefsten Höhlen der Welt, die Höhlenforscherkongresse, ein ausführlicher Literaturnachweis sowie ein höhlenkundliches Fachlexikon."
 
Binder, Hans; Luz, Anke; Luz, Hans Martin (1983): Schauhöhlen in Deutschland. Ulm: Aegis Verlag
Schuhöhlen in Deutschland "Schauhöhlen in Deutschland ist eine anregende, aufregende Lesereise durch die Erlebniswelt Höhle. Geologie und Geschichte, die Schönheit und das Erhabene unserer Höhlen wird mit diesem Führer näher gebracht."
 
Binder, Hans (1989): Höhlenführer Schwäbische Alb. Stuttgart: Theiss
Höhlenführer Schw. Alb - Binder
"Höhlen - Quellen - Wasserfälle Der unentbehrliche Begleiter für alle Exkursionen auf der Schwäbischen Alb von Aalen bis Singen.Mit 36 Zeichnungen und Kartenskizzen und 23, teils farbigen Abbildungen auf Kunstdrucktafeln."
 
Binder, Hans u. Jantschke Herbert (2003): Höhlenführer Schwäbische Alb. Leinfelden-Echterdingen: DRW-Verlag
Höhlenführer Schw. Alb - Binder

"Höhlen - Quellen - Wasserfälle Der Kalk der Schwäbischen Alb wird von Hohlräumen durchzogen, deren Anzahl und Ausdehnung viel größer ist, als allgemein angenommen wird. Der nun in 7., vollständig neu bearbeiteter und ergänzter Auflage vorliegende Höhlenführer Schwäbische Alb ist der unentbehrliche Begleiter bei Wanderungen und Exkursionen zu dieser faszinierenden Welt unter der Erde. Diese neue Auflage enthält auch die wichtigsten Forschungsergebnisse der letzten Jahre."

Neue Aufmachung und neuer Verlag - jedoch (glücklicherweise?!) wenig neue Inhalte.

 

Binder, Hans u.a. (1990): Die Bärenhöhle bei Erpfingen. Gemeinde Sonnenbühl

   

 

Binder,Hans (1995): Schwäbische Alb. Faszinierende Welt unter der Erde. DRW-Verlag
   
 
Bögli, Alfred (1976): Zauber der Höhlen. Im Reich des Karstes und der unterirdischen Wasser. Zürich: Silva-Verlag
Zauber der Höhlen

"Dieses Buch will über das Werden und Vergehen der Höhlen berichten. Ausgangspunkt der Schilderungen und Untersuchungen ist die zweitlängste Höhle der Welt - das Hölloch in den Bergen des Kantons Schwyz - sowie die Erdoberfläche, die sich darüber erstreckt. Das Hölloch darf aber keineswegs als Modell der Höhlen schlechthin betrachtet werden. Es ist lediglich eine Höhle unter vielen anderen. Jede besitzt ihre Besonderheit und ist es wert, gründlich untersucht zu werden. In diesem Sinne soll das Hölloch nachfolgend den Mittelpunkt bilden zur Betrachtung einer Welt, deren Formen uns faszinieren und oft weit über das hinausreichen, was die Riesenhöhle im Muotatal zu bieten hat. Durch die Begehung dieser unterirdischen Welt wollen wir auch das Verständnis für die Aufgabe gewinnen, der sich viele junge und jung gebliebene Menschen mit Eifer und vorbildlicher Einsatzbereitschaft widmen und wofür sie viel Kraft, viel Zeit und auch viel Geld und gelegentlich ihre Gesundheit einsetzen."
(S. 6)

 
Bögli, Alfred (1978): Karsthydrographie und physische Speläologie. Berlin: Springer-Verlag
Karsthydrographie und physische Speläologie

"Das Buch beschreibt einerseits die meist unterirdisch verlaufenden Gewässer der Karstlandschaften - Karsthydrographie -, andererseits die Hohlräume, die diese Gewässer geschaffen haben -physische Speläologie. Die karsthydrographischen Kenntnisse bilden die Grundlagen für das Verständnis der unterirdischen Gewässernetze, ihrer Formen und Ablagerungen. Die physische Speläologie (Höhlenkunde) dagegen liefert Beweise, Belege und Hinweise für das Verhalten der Karstgewässer. Durch das Ineinandergreifen der beiden Wissensbereiche kann das unterirdische Karstphänomen voll erfasst werden. Der Autor hat wegen dieser engen Verflechtungen den komplexen Stoff unter dem einheitlichen Gesichtspunkt des unterirdischen Karstes dargestellt.
Prof. Dr. Alfred Bögli, geboren 1912 in Bern. Studium der Geologie und Geographie an den Universitäten Bern und Fribourg; 1939 Promotion zum Dr. phil. nat. Ab 1941 Lehrer für Geographie am Lehrerseminar Hitzkirch (Kt. Luzern). 1965 Lehrauftrag für Karst und Karsthydrographie und 1967 Honorarprofessor an der Universität Frankfurt a. M. Ab 1969 Lehraufträge mit der gleichen Zielsetzung an der Universität Zürich. 1976 Ernennung zum Titularprofessor. Seit 1960 Mitarbeiter am Atlas der Schweiz sowie seit 1975 an der Hydrogeologischen Karte der Schweiz."

 
Bohnert, Jürgen u.a. (1998): Die längste Höhle der Schwäbischen Alb. Auf Entdeckungsfahrt in der Wulfenbachquellhöhle. Leinfelden-Echterdingen: DRW-Verlag
Die längste Höhle der Schwäbischen Alb "Ein weiteres Geheimnis der Schwäbischen Alb ist jetzt aufgedeckt: Höhlenforscher drangen weit in die Wulfbachquellhöhle (bei Mühlheim an der Donau) vor. In eindrucksvollen Berichten schildern die Autoren erstmals ihre Erlebnisse in der Höhle. Tauchstrecken im vorderen Teil machen deren Befahrung besonders schwierig.
Die Höhlenbeschreibung gibt einen faszinierenden Einblick in eine Welt, die geübten Höhlentauchern vorbehalten bleibt. 60 brillante Farbfotos, unter schwierigsten Bedingungen aufgenommen, lassen dieses Geheimnis im Innern der Schwäbischen Alb für alle sichtbar werden."
 
Chabert, Claude u. Courbon, Paul (1986): ATLAS DES GRANDES CAVITÉS MONDIALES. Publié avec le concours de l'Union Internationale de Spéléologie et de la Fédération Française de Spéléologie
ATLAS DES GRANDES CAVITÉS MONDIALES

"L'Atlas que nous proposons aujourd'hui fait suite aux deux précédents atlas (éditions de 1972 et 1979) dûs à Paul Courbon, avec un projet sensiblement différent : en raison de leur trop grand nombre, il n'a pas l'ambition de publier la topographie de toutes les cavités ayant plus de 500 m de dénivellation (pour les pays riches en profonds gouffres nous avons dû nous limiter à 700 m). L'Atlas 1986 se veut plus représentatif de la variété des cavités explorées et entend brosser un panorama plus complet de l'activité spéléologique. Ainsi apparaissent le plan des plus longues grottes du monde et celui de quelques cavités noyées." (S.4)

 
 
Comité Départemental du Tourisme de l´Ardèche (1999): Ardèche. Reiseführer "Entdeckungen". Eine weite Reise durch die Zeit. Paris: Cadran Solaire
Ardèche

Kostenlos bei:

Comité Départemental du Tourisme de l´Ardèche
4, cours du Palais B.P. 221
F-07000 Privas

 
Hanle, Adolf - Geographisch-Kartographisches Institut Meyer (1989): Mayers Naturführer Baden-Württemberg. Mannheim: Mayers Lexikonverlag
Mayers Naturführer Baden Württemberg "Der Blautopf bei Blaubeuren hütet nicht nur die Geheimnisse der »schönen Lau«, wie Mörike beschreibt, hier rätseln auch die Fachleute: Wird sich die gängige geologische Lehrmeinung bestätigen, nach der man beim Blautopf von einem Höhlenalter von ca. 100000 Jahren ausgeht, oder ist diese Wasserhöhle Teil eines riesigen unterirdischen Fluß- und Höhlensystems und 25 Millionen Jahre alt? Spektakuläre Entdeckungen in der letzten Zeit scheinen diese Theorie zu bestätigen. MEYERS NATURFÜHRER BADEN-WÜRTTEMBERG macht an 252 Beispielen teilweise kaum beachteter Naturschönheiten deutlich, welche erstaunliche landschaftliche Vielfalt dieses Bundesland bietet. Eine Vielfalt, für die es sich lohnt, die eine oder andere Entdeckungsfahrt zu unternehmen."
 
Hiller, Georg und Bürgermeisteramt Blaubeuren Hrsg. (1994) : Blautopf und Blauquelle. Blaubeuren: Werbedruck Schröder
   
 
Höhlen und Heimatverein Laichingen e.V Hrsg. (1992) : 100 Jahre Laichinger Tiefenhöhle. Chronologie ihrer Erforschung und Erschließung.
   
 
Höhlenverein Sontheim e.V. Hrsg. (1991) : Führer durch die Sontheimer Höhle
   
Jackson, Donald Dale (1983): Der Planet Erde. Höhlen. Amsterdam: Time-Life Bücher
Der Planet Erde - Höhlen - Jackson

" Höhlen sind das Resultat kleinster, sukzessiver Auslaugungen im Zuge vielfältiger natürlicher Prozesse, die im Lauf von Jahrtausenden kilometerlange Höhlungen in das Innnere der Erde gefressen haben..."
(S. 7)

 
Kempe, Stephan Hrsg. (1982) : Höhlen in Deutschland. Höhlen. HB Bildatlas. Hamburg: HB-Verlag
Kempe, Stephan Hrsg. (1997) : Welt voller Geheimnisse. Höhlen. HB Bildatlas. Hamburg: HB-Verlag
HB Höhlen in Deutschland  
Welt voller Geheimnisse. Höhlen "Ein sehr schöne und verständliche Einführung in die Karst und Höhlenforschung. "Prof. Dr. Stephan Kempe; er ist Geologe, Dekan und leitet das Geologisch-Paläontologische Institut der TH Darmstadt; seit rund 30 Jahren Höhlenforscher, hat er vor allem über Höhlenentstehung gearbeitet."
 
Lalou, Jean-Claude u. Wenger, Rémy (1991) In den Höhlen der Welt. Lausanne: Mondo-Verlag
In den Höhlen der Welt - Lalou "Eine Höhle zu erforschen ist kein Spaziergang, sondern erfordert Ausdauer, Zähigkeit, technisches Können, aber auch Vorsicht und Kenntnis der eigenen Grenzen. Als Sportler versucht der Speläologe die Schwierigkeiten häufig im Alleingang zu meistern, doch er weiß sich auch in ein Team einzufügen, auf das er sich im Ernstfall verlassen kann.
Doch Speläologie ist selbstverständlich nicht nur ein Sport, sondern eine Wissenschaft, die Erschließung und Schutz von Wasservorkommen ebenso dient wie dem vertieften Verständnis geologischer oder biologischer Erscheinungen. Genaugenommen ist Höhlenforschung ein Sport im Dienst der Wissenschaft." (S.10)
 
Marbach, Georges u. Tourte, Bernard (2002): Alpine Caving Techniques. A Copmplete Guide to Safe and Efficient Caving. First English Edition. Translated and adapted from the 3rd French edition by Melanie Alspaugh. CH-Allschwil: Speleo Projects Caving Publications International
Alpine Caving Techniques

"The long-awaited English edition of this classic manual, the definitive source for caving techniques among French speakers, is now translated and updated from the third French edition (2000). While it emphasizes vertical caving and rigging practices, it also presents new and thorough discussions on many other aspects of cave exploration, such as:

  • equipment specifications and use
  • training, diet and mental well-being
  • travelling efficiently through the cave, on and off rope
  • systematic prospection methods
  • emergency self-and small party-rescue.

Whether you cave in the high mountains or in the equatorial jungle, as a speleo-tourist or a hardcore explorer, this manual provides essential information on how to optimize your efficiency and ensure your ultimate safety in the challenging environment of vertical caves."

 
Mörike, Eduart : Das Stuttgarter Hutzelmännlein. Historie von der schönen Lau. 5.Auflage 1985. Stuttgart: Fleischhauer & Spohn Verlag
   
Müller, Wolfgang u. Pleticha, Heinrich (2000): Mythische und magische Plätze in Deutschland. Höhlen, Wunder, Heiligtümer. Würzburg: Flechsig-Buchvertrieb
Mythische und magische Plätze in Deutschland. Höhlen, Wunder, Heiligtümer "Gibt es sie noch, die sagenumwobenen, magischen Plätze; an denen sich Himmel und Erde berühren? Ganz gleich ob es sich um Kultstätten der Steinzeit handelt, um Kirchen und Kathedralen des Mittelalters oder Regionen, die von einem Geheimnis umgeben sind: Alle diese Orte haben bis heute nichts von ihrer Anziehungs und Ausstrahlungskraft verloren. Heinrich Pleticha und Wolfgang Müller folgen den Spuren unserer Vergangenheit und führen zu den geheimnisvollen Plätzen Deutschlands."
 
Schneider, Thomas-Michael: (2005) Outdoor Basiswissen für Draussen.Band 170 Höhlen. Praxistips für Einsteiger. Welver: Conrad Stein Verlag

Outdoor - Höhlen

Aus dem Inhalt:"
  • Höhlen brauchen Schutz
  • Höhlen unter dem Schutz des Gesetze
  • Vorbereitung & Planung von Höhlentouren
  • Ausrüstung
  • Höhlen befahren
  • Schachtbefahrung - Seiltechnik und Sicherheit
  • Wasser und Eishöhlen, Einbrüche, Versturz
  • Höhlenunfälle und Höhlenrettung
  • Fotografieren in Höhlen
  • Höhlenpläne, Vermessung und Höhlenkataster
  • Höhlenforschung"
 
Schmitt, Thomas u. Weinhold, Maria (2004): Ardèche und Cevennen. Wege durch eine alte Kulturlandschaft Südfrankreichs. 4. überarbeitete Aufage.Berlin Verlag Hans Schiler
Ardèche und Cevennen

"Die beiden südfranzösischen Regionen Cevennen und Ardèche erfreuen sich bei deutschen Urlaubern zunehmender Beliebtheit. Eingeweihte wissen warum: Steile Grate, tiefeingeschnittene Schluchten und zerklüftetes Bergland, weite Blicke und rauschende Wasser, karge Hochebenen und mediterrane Steineichenwälder bilden miteinander ein grandioses Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht. Auf steinbefestigten Maultierpfaden, auf Herdentrecks und ehemaligen Verbindungswegen läßt sich diese alte Kulturlandschaft erschließen. Unterschiedlichste Klimazonen, eine artenreiche Fauna und Flora, malerische Bergdörfer, verwinkelte Städtchen und dazu natürlich die kräftige südfranzösisch-cevenolische Küche bieten ein abwechslungsreiches Angebot für Wanderer und Sportler, aber auch für Menschen, die Ruhe und Einsamkeit suchen.
Dies ist die überarbeitete vierte Auflage eines Reiseführers, der den Besonderheiten dieser Region liebevoll gerecht wird. Detaillierte Beschreibungen von Wanderrouten, Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten, kulinarische Tips zu rustikalen Gasthöfen und Ferme Auberges sowie Erzählungen zur bewegten Geschichte dieses Landstriches lassen Ihre Entdeckungsfahrten zu einem Erlebnis werden. Maria Weinhold und Thomas Schmitt leben in Hamburg."

 
Uhlir, Christian F. (Hrsg.) (2004): Im Schattenreich des Untersberges. Von Kaisern, Zwergen, Riesen und Wildfrauen. Norderstedt: Books on Demand GmbH
Im Schattenreich des Untersberges

"Der erste Teil des Buches behandelt die aus verschiedenen Quellen zusammengetragenen Untersbergsagen. Aus den alten Handschriften des 18. Jahrhunderts stammt die Unterteilung in die Kaisersagen, eingeflochten in die Geschichte von Lazarus Gitschner im Untersberg, und die Volkssagen, auch "Zeugnisse über die Untersberger" genannt. Die Kaisersagen beruhen auf einer mittelalterlichen Wandersage und handeln von verschiedenen, samt Gefolge in den Berg entrückten Herrschern (Karl der Große, Friedrich I Barbarossa, Karl V usw.) und werden ergänzt mit Prophezeiungen und der Beschreibung der letzten Schlacht am Ende der Zeiten beim Walser Birnbaum. Die bis auf die Mythologie der Keltenzeit zurückreichenden Volkssagen handeln vom Wirken und von der Art der "Untersberger", von mythischer Wesen wie Wildfrauen, Zwergen, Riesen, Holz- und Moosleuten und vom Wilden Heer, der Wilden Jagd und sagenhaften Goldschätzen im Untersberg.

Im zweiten Teil werden die seit 150 Jahren laufenden wissenschaftlichen Untersuchungen und Interpretationen der Untersbergsagen allgemein verständlich zusammengefasst. Ausgehend von der Natur des Sagenberges mit seinen Schauplätzen und Landschaften, leitet eine Sammlung von historischen und politischen Anekdoten sowie Beschreibungen von Naturschauspielen über zum historisch belegten Umfeld der Kaisersagen. Die Beschreibung der Ursprünge und Hintergründe der Kaiser- und Volkssagen wird ergänzt mit deren Veränderungen und propagandistischer Verwendung in der Zeit des Deutschen Nationalismus bis hin zum Nationalsozialismus. Abschließend wird das Wirken der Sagen in Kunst und Alltag vorgestellt."

 
Waltham, A.C. (1977): Die Wunderwelt der Höhlen in Farbe. München: Südwest Verlag
Die Wunderwelt der Höhlen in Farbe "Höhlen sind Tore zu einem Bereich seltsamer Naturformen, der uns sonst verborgen ist: Unter der Erdoberfläche öffnet sich eine bizarre Wunderwelt aus Tropfstein, Fels und Eis. Wie Höhlen entstanden sind, welchen fantastischen Formenreichtum die Tropfsteine aufweisen und wie sich tierisches und pflanzliches Leben dem unterirdischen Dunkel angepaßt haben — davon berichtet dieses Buch. Weitere Themen: Das Eindringen des Menschen in die Höhlenwelt, prähistorische Funde und Höhlenmalerei; wissenschaftliche Erforschung der Höhlen; Höhlen in aller Welt. Wer den Reiz der unterirdischen Regionen, den viele eindrucksvolle Photographien spüren lassen, selbst erleben will, findet ein Verzeichnis touristisch erschlossener Höhlen."
 
Wenger, Rémy Hrsg. Schweizerisches Institut für Speläologie und Karstforschung (2007): Höhlen Welt ohne Licht. Entstehung Erscheinungsformen Tierleben Höhlenforschung. München: BLV Buchverlag:
Höhlen Welt ohne Licht "Das verborgene Antlitz der Erde Geheimnisvolle Orte des Schweigens, eine Wunderwelt unter Tage, eine Zeitreise in die Vergangenheit: Entdecken Sie die Faszination und den Zauber der Höhlen! Spektakuläre Fotos dokumentieren ihre stille Schönheit. Ein Team hochkarätiger Experten berichtet über die Entstehung und verschiedene Höhlenformen, über Tierleben, Höhlenforschung und die bedeutendsten Höhlen der Welt:
Unverschleiertes Arabien (Vereinigte Arabische Emirate und Sultanat Oman) • Die unterirdischen Flüsse von Terra Ronca (Brasilien) • Hitze und Kälte am Vatnajökull (Island) • Expedition Papua (Papua-Neuguinea) • Speleo-Thriller in Zentralasien (Turkmenistan) • Im Inneren des Vulkans (Kanarische Inseln) • Vorstoß ins Herz der Gletscher (Schweiz und Frankreich) • Sof Omar, die Königin Afrikas (Äthiopien) • Im Paradies der Kristallhöhlen (Frankreich) • Tauchen in den Höhlen der Maya (Mexiko) • In der Kühle borealer Höhlen (Russland) • Lechuguilla, ein wahres Kleinod (Vereinigte Staaten) • Das letzte Eldorado (China)"
 
 
Verband der Deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. Hrsg. (1990) : Abhandlungen zur Karst- und Höhlenkunde. Reihe A - Speläologie - Heft 4 - Die Nebelhöhle. Blaubeuren : Mangoldsche Buchhandlung
   
 
 

Kinder- und Jugendbücher

 
Glunk, Fritz R. (1993): FRAG MICH WAS. Höhlen. 1. Auflage 1993. Bindlach: Loewe Verlag
Höhlen - Glunk

"Für viele Menschen sind Höhlen eine faszinierende Welt, für viele sind sie aber auch Orte voll unbekannter Gefahren. Manche glauben sogar, daß in dieser Unterwelt Geister wohnen, gute und böse. Diese Verbindung zum Dunklen und Unheimlichen brachte es mit sich, daß erst spät eine wissenschaftliche Höhlenforschung begann. Daß es aber schon früh Menschen gab, die sich in die Höhlen trauten, beweisen die faszinierenden Wandmalereien von Altamira und Lascaux. Wer heutzutage Höhlen erforscht, muß neben einem Abenteurerherzen eine gute Ausrüstung und besonnenen Verstand haben, um möglichst viele Gefahren von vornherein auszuschließen. Warum sind Höhlen unheimlich?

Wieso klettert man in eine Höhle? Welches sind die längsten Höhlen? Wie hoch ist der größte Tropfstein? Welche Höhlenarten gibt es überhaupt? Wohin fließen die unterirdischen Flüsse? Welche Tiere leben auf dem Höhlenboden? Wie entstehen Stalagmiten? Was ist ein Sintervorhang? Was ist so reizvoll an Lascaux? Was hat ein Höhlenforscher an? Warum muß man eine Höhle vermessen? Spannende Fragen, auf die dieses Buch aufschlußreiche und überraschende Antworten gibt."

 
Portner, David E. (1992): WAS IST WAS Band 83. Höhlen. Nürnberg: Tessloff Verlag
WAS IST WAS Höhlen "Unterirdische Labyrinthe, tosende Höhlenbäche, riesige dunkle Hallen, die der schwache Schein der Karbidlampe nicht auszuleuchten vermag. Bergsteigen unter Tage, Kraxeln über Felstrümmer, Waten durch nassen, kalten Schlamm, die stete Gefahr, von plötzlich steigendem Wasser eingeschlossen zu werden - Höhlenforschung, eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Schon wenige Meter hinter dem Höhlenportal beginnt die Einsamkeit. Keine Nachricht durchdringt die Felsmassen. Ob sich der Höhlenforscher durch Engpässe windet, mit einigen Kilogramm Gepäck auf dem Rücken wassergefüllte Syphons durchschwimmt, ob er sich in der froststarrenden Dunkelheit einer Eishöhle vorwärtstastet, oder sich gar, in voller Taucherausrüstung, den Weg in eine wasserspeiende Quellhöhle gegen die Strömungskraft eines ganzen Flusses erkämpft - stets lockt die Neugier, das nächste Hindernis zu überwinden; zu sehen, ob sich ein Felsspalt zur Halle weitet, ob die Mühe mit dem Anblick eines Märchenwaldes aus Tropfsteinen belohnt wird, den nie zuvor ein Auge gesehen hatte. Die Höhlen sind eine Welt für sich, mit eigenem Klima, eigenen Tieren und Pflanzen, eigenen Gesetzen."
( Aus dem Vorwort S.3)
 
Weinland, D.F. (1875): Rulaman. Erzählung aus der Zeit des Höhlenmenschen und des Höhlenbären. 3.Auflage 1993 Reutlingen: Verlag Karl Knödler
Weinland - Rulaman "Ein längst vergangenes Volk wird in diesem Buche lebendig. Es sind die Aimats, europäische Ureinwohner, die seit tausend und abertausend Jahren vor unserer Zeit in Höhlen und Schluchten, in den undurchdringlichen Wäldern der Schwäbischen Alb hausten. Mit primitiven Waffen und Geräten trotzten sie der feindlichen Natur, die doch ihre Mutter war und ihnen reichlich gab, was sie zum Leben brauchten: Früchte des Waldes, Wild, Fische und Pelze, Feuerung für eisige Nächte, geschmeidige Stämme für Pfeil und Bogen, hartes Gestein für Speerspitzen und Äxte.
Wir folgen ihren Jagdzügen auf Elch, Nashorn und Büffel, mit Kämpfen auf Tod und Leben gegen Wolf, Bär und Mammut; wir begleiten sie auf mühseliger Wanderung nach Süden, zum »Langen Fluß« - der Donau - und zu den Seen, wo Menschen wie sie in Pfahldörfern wohnen. Und wir freuen uns mit ihnen beim Bogenschießen, bei Wettkämpfen und frohen Festen.
Rulaman, der Häuptlingssohn, ist Held der Geschichte. Unvergeßlich, wie er mit seinem Vater den Höhlenlöwen bezwingt, den Schrecken der Wälder, unvergeßlich der Zauberer Angekko in seiner Höhle - und die schöne Ara, die die Herzen der Jünglinge einnimmt! Unvergeßlich vor allem die greise Parre, die Urmutter: prophetisch warnend hebt sie das Haupt, als die »Kalats« - die Kelten - eingedrungen sind, mit Pferden und Metallwaffen, gegen die Steinbeil und Keule machtlos bleiben. Rulaman und die Seinen haben sich allzu vertrauensselig mit den fremden Fürstenkindern verbrüdert, voll Staunen über ihre Kriegskünste und Reiterspiele. Bald wird die Weissagung der Alten grausame Wahrheit."
 
 

Und noch etwas >andere< Literatur für Krimifreunde

(Auch wenn wir Höhlenforscher in dem einen oder anderen Krimi nicht immer so dargestellt werden wie wir es gerne hätten!)

 
Bomm, Manfred (2005): Mordloch.Der vierte Fall für August Häberle. Meßlirch: Gmeiner-Verlag
Mordloch - Der vierte Fall für August Häberle "Ein neuer Fall für Kommissar Häberle: In einem Dorf auf der Schwäbischen Alb gibt es erheblichen Ärger. Ausgerechnet der Ortsvorsteher will einen riesigen Schweinestall bauen und zieht sich damit den Unmut der Einwohnerschaft zu. Während die Zugezogenen den Gestank fürchten, fühlen sich die Landwirte in ihrer eigenen betrieblichen Entwicklung behindert. Massive wirtschaftliche Interessen prallen aufeinander: Bauern bangen um ihre Zukunft, andere streben nach mehr Tourismus und die Betreiber von Windkraftanlagen versprechen sich zudem reichlich Rendite. Als eines Tages in einer nahen Höhle - dem so genannten »Mordloch« - die Leiche eines Dorfbewohners gefunden wird, muss Kommissar August Häberle erkennen, dass die Welt in der kleinen Gemeinde alles andere als in Ordnung ist …"
 
Heinichen, Veit (2002): Die Toten vom Karst. Wien: Paul Zsolnay Verlag
Die Toten vom Karst "Ein schrecklicher Ritualmord auf dem Karst: Für Kommissar Laurenti, der aus dem Süden kommt, ist es schwer, die ethnischen Zusammenhänge zu durchschauen, das explosive Gemisch aus Slowenen, Kroaten und Italienern, aus eifernden Nationalisten und alten Kommunisten ..."
 
Huby, Felix (1985): Bienzle und die schöne Lau. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Bienzle und die schöne Lau "Der Schein der Lampe trügt. Das Wasser ist ringsum schwarz. Wenn einer die Orientierung verliert, schwimmt er ein Stück, dreht um, weil er denkt, die andere Richtung ist die bessere - aber genau das kann die Richtung in den Tod sein ... Ein Mörder, der sich beim Mordanschlag selbst ermordet, das hat es noch nicht gegeben in der Laufbahn von Hauptkommissar Ernst Bienzle." (Inzwischen in neuer Auflage im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen)
 
Lehmann, Christine (2005): Höhlenangst. Ariadne Krimi. Hamburg: Argumente Verlag
Höhlenangst "Tief und dunkel sind die berühmten Höhlen der Schwäbischen Alb. Doch das kann eine Journalistin vom Kaliber der narbengesichtigen Lisa Nerz nicht schrecken - wenn Gerüchte von Mord und Korruption umgehen, steckt sie ihre Nase auch ins finsterste Fledermausnest. Auf der Suche nach einem Staatsanwalt, einer Leiche, die eben noch da war, und ein bisschen Liebe nimmt Lisa Nerz waghalsige Klettertouren auf sich und entreißt dem unterirdischen Labyrinth die Wahrheit."