Höhlen als touristische AttraktionenDie Höhlen der Schwäbischen Alb waren schon immer ein
Anziehungspunkt für die ganze Bevölkerung. So gab und
gibt es zahlreiche Feste in und an den Höhlen. Eines der ältesten
ist das Nebelhöhlenfest, das alljährlich seit 1803 an
Pfingsten stattfindet. Auch an der Bärenhöhle gibt es
seit 1834 ein nach der Entdeckung eingeführtes Höhlenfest. |
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| Auch für den "normalen" Sonntagsausflug werden als Ziel immmer wieder gerne Höhlen gewählt: | ||
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| Eingang zur Kolbinger Höhle (D-78600 Kolbingen) | ||
| Gruppe in der Kolbinger Höhle - Plattform im Stefansdom | ||
| Lampenflora in der Kolbinger Höhle | ||
Von der Laichinger Tiefenhöhle sind Statistiken der Besucherzahlen
über viele Jahre erfaßt. Bei der Auswertung wurde festgestellt,
daß die Besucherzahlen nach der Öffnung der Höhle
im Frühjahr ansteigen. In der Jahresmitte wird ein Höchststand
erreicht, der bis September abfällt, um im Oktober noch einmal
leicht zuzunehmen. Die Zunahme im Oktober läßt sich mit
dem Besuch von Vereins- und Betriebsausflügen sowie Wandergruppen
erklären. |
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| Auch Höhlen, die nicht ausgebaut sind, werden rege besucht. So unterhält die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten an den Sommerwochenenden an der Falkensteiner Höhle eigens einen Informationsstand, um die vielen Besucher zu informieren. | ||
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| Die Falkensteiner Höhle ist eine aktive Wasserhöhle. Die vermessene Länge beträgt 3.987m, die Gänge erstecken sich jedoch noch weiter in den Berg. Die Falki ist eine „Wilde“ Höhle, d.h. keine Schauhöhle.Eine Befahrung ohne ausreichende Kenntnisse und Ausrüstung ist gefährlich! Schon mehrmals kam es zum Einschluss von Höhlengehern bei Hochwasser. | ||
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| Aufgrund des großen Ansturms mußten in den letzen Jahren viele Höhlen zum Schutz ganz verschlossen werde. Andere werden nur über die Wintermonate verschlossen, um Fledermäusen und anderen Tieren eine ungestörte Winterruhe zu bieten. | ||
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| Gnirshöhle im Brudertal (D - 78234 Engen) | ||
| Text auf der Tafel an der Höhle: "Sie befinden sich an einem Naturdenkmal von besonderer Eigenart und Schönheit. Neben den geologischen Besonderheiten entdeckte man in der Höhle urgeschichtliche Reste: Vor 15.000 Jahren lebten Menschen der Eiszeit tief in ihrem Inneren. Geschützt ist die Karsthöhle daher als wichtiger Bestandteil unseres erd- und kulturgeschichtlichen Erbes. Sie ist Demonstrations- und Forschungsobjekt, zudem dient sie heute Fledermäusen als Balzplatz im Herbst und zum Überwintern." |
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| Nach einem Unfall im Juli 2001 war der Todsburger Schacht durch
die Gemeinde Mühlhausen ganz verschlossen. Zwei Väter waren mit drei Kindern an noch eingehängten Seilen mit bloßen Händen in den Schacht hinabgestiegen - völlig unzureichend ausgerüstet: Fahrradhelm, Taschenlampe, Turnschuhe und dünne Bekleidung. Den Rückweg an den dünnen Seile konnte nur noch einer der beiden Männer bewältigen. Nach fünf Stunden in der Höhle konnten die anderen - glücklicherweise nur leicht unterkühlt - von der Höhlenrettung wieder an das Tageslicht befördert werden. |
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| Inzwischen muss eine Befahrung bei der Gemeindeverwaltung oder beim Gasthaus Eseleck (Mühlhausen im Tal.) unter Angabe der Personalien und einer Rettungszeit angemeldet werden - anschließend erhält man einen Schlüssel. |





